Demodikose - Erkrankung beim Hund durch Haarbalgmilben

Demodikose - Erkrankung beim Hund durch Haarbalgmilben
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Milbenbefall Hund - Demodex, Demodikose

Kleine, kaum sichtbare Milben können bei Hunden große Probleme verursachen – das ist die Realität der Demodikose. Diese parasitäre Hauterkrankung wird durch winzige Demodex-Milben hervorgerufen und kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, von leichtem Haarausfall bis hin zu schwerwiegenden Hautinfektionen.

In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über Demodikose bei Hunden geben: Was ist das genau, wie erkennt man die Symptome, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und wie kann man vorbeugen? Ob Sie Hundebesitzer sind, der zum ersten Mal mit dieser Erkrankung konfrontiert wird, oder einfach nur mehr über die Hautgesundheit Ihres Vierbeiners erfahren möchten – hier finden Sie alle wichtigen Informationen, um Ihrem Hund zu helfen, gesund und glücklich zu bleiben.

Ihr Hund kratzt sich am Ohr und leckt Pfoten? Milben bei Hunden Symptome

Die Symptome können am ganzen Körper Ihres Hundes auftreten. In vielen Fällen sind aber auch nur einzelne Körperstellen betroffen. Sie sollten aufmerksam werden, wenn sich Ihr Hund auffallend häufig und ausdauernd kratzt.

Der Milbenbefall sollte möglichst frühzeitig behandelt werden, um zu vermeiden, dass sich offene, aufgekratzte Hautstellen entzünden. Durch aufgekratzte Hautstellen gelangen Bakterien und Pilze in die Wunden und führen zu sekundären Infektionen der Haut.

Demodex Milben beim Hund erkennen

Die häufigsten Symptome, die auf einen Milbenbefall hindeuten, und auf die Sie bei Ihrem Hund achten sollten:

  • Juckreiz und häufiges Kratzen
  • Unruhe und Schlaflosigkeit
  • Bei Ohrmilben schütteln des Kopfes und bräunliches bis schwarzes Sekret
  • Haarausfall bei generalisierter Demodikose am ganzen Körper
  • Hund knabbert an Pfoten und Beinen
  • Hautverkrustungen
  • Schuppenbildung
  • Kahle Stellen im Fell
  • Nässende Stellen im Fell

 

Milben mögen keinen Hanf! Gut oder?
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Domdikose Auslöser und Krankheitsbild

Ausgelöst wird die Demodikose durch die Demodex canis, eine etwa 250 bis 300 µm lange Milbe, die sich in den Haarbälgen und Talgdrüsen der Hunde einnistet. Diese Milben kommen auch bei gesunden Tieren vor, wenn auch in geringer Zahl.

 Foto: Demodex Milbe in der Haut des Hundes


Die Hündin überträgt die Milben in den ersten Lebenstagen auf ihre Welpen. Diese Infektion bleibt meistens aber symptomfrei und wird nicht erkannt. Die Welpen zeigen keine Auffälligkeiten.

Zum Ausbruch kommt die Demodikose oft erst dann, wenn eine Störung des Immunsystems vorliegt. Zahnwechsel, Läufigkeit, Veränderungen und Stress, innere Krankheiten und Fehlernährung (bei älteren Hunden), schwächen das Immunsystem des Hundes. Bei einem schwachen Immunsystem haben die Milben leichtes Spiel und vermehren sich stark.

Die Milben vermehren sich in den Haarfollikel und schädigen diese, wodurch es zu einer Störung der Haarbildung kommt. Haarausfall, schmerzhafte, juckende Haut und bakterielle Hautinfektionen sind die Folgen. Der Hund kommt kaum noch zur Ruhe.

Bei jungen Hunden entwickelt sich die Demodikose oft schon, bevor ihr Immunsystem vollständig ausgebildet ist. Der Grund für den Ausbruch bei jungen Hunden ist nicht geklärt. Bei ihnen zeigt sich die Erkrankung durch kleine Bezirke mit Haarausfall, meistens im Bereich des Gesichtes, die sogenannte Brillenbildung.

Foto: Brillenbildung - die Haare rund um die Augen fallen aus


Die lokale Form der Demodikose

betrifft in der Regel Kopf und Gliedmaßen der Hunde, wo es zu runden Stellen durch Haarausfall, sowie Hautrötungen und leichter Schuppenbildung kommt. Auch an den Beinen und Pfoten gibt es oft kahle Hautstellen, dort knabbert und leckt sich der Hund dann die Pfoten, weil es juckt.

So entstehen zusätzlich offene Hautstellen, an denen es Bakterien und Pilze dann leicht haben einzuwandern und zu der Demodikose kommen andere Hautkrankheiten dazu.

Bei der generalisierten Form der Demodikose

ist der gesamte Körper betroffen. Der Krankheitsverlauf ist deutlich schwerwiegender. Der Milbenbefall führt zu einer chronischen Entzündung der Haut, zu Schuppen- und Krustenbildung. Es kommt zu starkem Juckreiz, weshalb sich die betroffenen Hunde sehr häufig kratzen. Juckende Augen reiben Sie auf Ihrer Matte oder an Gegenständen. Eine Begleiterscheinung sind gerötete Augen.

Ein schwerer Verlauf führt zu einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens des Hundes. Fieber, geschwollene Lymphknoten und ein allgemeiner Schwächezustand können auftreten.

 Foto: Hund mit Demodikose am ganzen Körper

Bei einer besonderen Form der Demodikose

befallen die Milben bevorzugt die Pfoten, was zu sehr schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen führt. Der Hund knabbert und leckt an den Pfoten und verschlimmert das Krankheitsbild.

Hund hat Milben was tun? Diagnose

Auf jeden Fall muss der Hund zum Arzt. Die Diagnose erfolgt durch Nachweis der Milben in den Haarfollikeln. Dem Hund wird in der Regel ein Hautgeschabsel entnommen, das mikroskopisch untersucht wird. Negative Ergebnisse sind kein Garant dafür, dass es sich nicht doch um eine Demodikose handelt. Bei angeschwollenen Pfoten ist die Diagnose noch schwieriger. Hautbiopsien (kleine runde Hautstanzen) werden gemacht und untersucht.

Demodex Milben beim Hund behandeln

Bevor Sie versuchen, die Milben beim Hund durch eigenmächtige Behandlung in den Griff zu bekommen, sollte Sie unbedingt den Tierarzt besuchen. Demodikose muss medikamentös behandelt werden, mit dem Ziel die Milben abzutöten. Der Tierarzt kann verschiedene Präparate und Milbenmittel verschreiben. Spülungen, bestimmte Gele oder Spot-Ons. Die Art der Behandlung ist vor allem davon abhängig, wie stark der Befall ist und an welchen Köperstellen er auftritt. Nicht jeder Hund bekommt die gleichen Medikamente. Bei Hunden mit einer zusätzlich bakteriellen Infektion können Antibiotika und medizinische Shampoos eingesetzt werden. Welches das richtige Mittel der Wahl ist, ergibt die Untersuchung der Hautstanze. 

Die Therapie kann sich über Monate hinziehen

und ist oft mit hohen Kosten verbunden. Die Dauer der Therapie ist abhängig vom Immunsystem Ihres Hundes und wie gut die Medikamente angenommen werden.

Stärken Sie das Immunsystem Ihres Hundes!

Vermeiden Sie Stress, denn Stress schwächt das Immunsystem beim Hund genauso wie beim Menschen. Schmusen und knuddeln Sie mit ihm, wenn er es zulässt, auch wenn die befallenen Hautstellen nicht so flauschig und niedlich aussehen.

Streicheleinheiten sind der Energielieferanten für das Immunsystem. Widmen Sie Ihrem Hund Aufmerksamkeit und planen Sie Zeit für ihn ein. Er braucht Sie jetzt. Ihr Hund wird ruhig, abgelenkt und kann sich in dieser Zeit etwas entspannen. Er wird die Zeit mit Ihnen genießen. Genießen auch Sie die Zeit der Entspannung.

Hunderassen die besonders anfällig für Hauterkrankungen, Augen- und Ohrenentzündungen sind:

- Französische Bulldogge
- Magyar Vizsla
- Jack Russell Terrier
- Mops
- Malteser
- Beagle

Hygiene des Hundebettes

Die Reinigung des Hundebettes ist entscheidend, um eine Wiederansteckung mit Milben zu verhindern. Hier sind einige Tipps zur hygienischen Reinigung des Hundebettes:

  1. Regelmäßiges Waschen: Das Hundebett sollte mindestens einmal pro Woche gewaschen werden. Verwenden Sie dabei heißes Wasser (mindestens 60°C), um Milben und ihre Eier abzutöten.

  2. Absaugen: Saugen Sie das Hundebett regelmäßig mit einem Staubsauger ab, um Haare, Hautschuppen und eventuelle Milben zu entfernen.

  3. Trocknung: Trocknen Sie das Hundebett gründlich nach dem Waschen. Milben bevorzugen feuchte Umgebungen, daher ist es wichtig, dass das Bett vollständig trocken ist.

  4. Wechsel der Hundebett Bezüge: Tauschen Sie die Bezüge regelmäßig aus, insbesondere während und nach einer Milbenbehandlung.

  5. Umgebung reinigen: Reinigen Sie den Bereich um das Hundebett gründlich, einschließlich Böden und Möbel, um eine Wiederansteckung zu verhindern.

  6. Bettmaterialien: Verwenden Sie Bettmaterialien, die leicht zu reinigen sind. Betten mit abnehmbaren Bezügen sind besonders praktisch.

Fazit

Ein wichtiger Aspekt der Behandlung von Demodikose beim Hund ist die Schaffung einer Umgebung, die das Wohlbefinden des Hundes fördert und gleichzeitig potenzielle Reizstoffe reduziert. In diesem Zusammenhang spielen Hundebetten eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn sie aus natürlichen Materialien wie Bio-Hanf gefertigt sind.

Bio-Hanf-Hundebetten bieten eine Reihe von Vorteilen, die für Hunde mit Demodikose besonders relevant sind. Hanf-Hundematten und Hundekissen sind von Natur aus resistent gegen Milben und Schimmelpilze, ohne dass eine chemische Ausrüstung erforderlich ist. Dies ist besonders vorteilhaft, da Milben und Schimmelpilze potenzielle Reizstoffe für die empfindliche und gereizte Haut von Hunden mit Demodikose darstellen können.

Die natürliche Resistenz von Hanf gegen Milben und Schimmelpilze macht Hanf-Hundebetten zu einer Wohltat für Hunde mit sensibler Haut. Indem sie einen natürlichen Schutz vor potenziellen Reizstoffen bieten, können diese Betten dazu beitragen, den Heilungsprozess bei Demodikose zu unterstützen und gleichzeitig den Komfort und das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern.

Insgesamt sind Hundebetten aus Bio-Hanf eine hervorragende Wahl für Hundebesitzer, die ihre Hunde bei der Behandlung von Demodikose unterstützen möchten. Durch ihre natürliche Resistenz gegen Milben und Schimmelpilze bieten sie eine sichere und gesunde Schlafumgebung für Hunde mit empfindlicher Haut.

 

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